Im neuen Jahr hat sich die Flüchtlingskrise in Europa nahezu ungebremst fortgesetzt. Die Pläne, dass die EU der Türkei 3 Milliarden Euro zahlen würde, um die Flut einzudämmen, kamen und gingen ohne Ende der Flüchtlinge, viele aus Syrien, die an europäischen Küsten in Griechenland ankommen. Es kann keine Vermietungen geben. Ein neuer UN-Bericht besagt, dass bis zu 1 Million Flüchtlinge an Europas Tür kommen könnten. Das liegt an der Spitze der 1 Million, die im Jahr 2015 angekommen ist. Und in einigen Ecken des Kontinents ist die Willkommensmatte schon dünn.

Von neuen Gesetzen in Dänemark bis hin zu weit reichenden niederländischen Vorschlägen ist der Plan zur Neuansiedlung von Flüchtlingen auf dem Kontinent nicht weit fortgeschritten. Etwa 160.000 Flüchtlinge sollten aus Italien und Griechenland - wo die meisten Migranten ankommen - in andere EU-Staaten umgesiedelt werden. Nur 900 wurden bisher aus Griechenland umgesiedelt, weitere 3.000 kommen täglich an. Anstatt das Problem gemeinsam anzugehen, haben verschiedene Länder außerordentliche Schritte unternommen, die eine weitere Integration und Zusammenarbeit in der EU bedrohen.

Die ISIS-Attacken in Paris und die sexuellen Übergriffe und Überfälle von Frauen in der deutschen Stadt Köln durch riesige Gruppen von Männern, denen angeblich einige Migranten angehören, haben der öffentlichen Meinung nicht geholfen. Der Tod eines schwedischen Flüchtlingshilfsarbeiters - von einem 15-jährigen Migranten erstochen - ist die jüngste schockierende Geschichte, die manche davon abgehalten hat, freundlicher zu sein. Die neuen Vorschläge, Gesetze und Entwicklungen auf dem Kontinent sind bestenfalls beunruhigend.

Dänemark nimmt Wertsachen von Flüchtlingen

Das dänische Parlament hat eine umstrittene Gesetzesvorlage unterstützt, die Migranten von ihren Wertsachen streichen soll, wenn sie beim dänischen Staat Asyl beantragen. Wertsachen im Wert von mehr als 1.500 Dollar müßten umgetauscht werden. Sie haben auch Gesetze geändert, so dass Flüchtlinge länger auf ihre Familienmitglieder warten müssen. UN-Chef Ban Ki-Moon hat den Plan kritisiert und Amnesty International nannte ihn "boshaft". Der Umzug wurde auch mit der Konfiszierung von Wertsachen von Juden während des Zweiten Weltkriegs verglichen.

Niederländischer Fährenvorschlag

Nach einem neuen niederländischen Plan würden Flüchtlinge, die an griechischen Küsten ankommen, sofort in die Türkei zurückgebracht und auf Fähren über die Ägäis gebracht. Nur ein EU-Land betrachtet die Türkei als "sicheres" Land für die Rückführung von Flüchtlingen. Das müsste bürokratisch geändert werden, damit der Plan durchkommt - und das müsste unabhängig davon geschehen, ob sich die Situation in der Türkei ändert. Im Rahmen des Plans würden etwa 250.000 Migranten in der Türkei in die EU umgesiedelt werden.

Schweden schließt Grenzen und Deportationen 80.000

Schweden hat die größte Zahl von Flüchtlingen pro Kopf seit Beginn des syrischen Krieges aufgenommen, als es Syrern, die schwedischen Boden erreichen konnten, einen ständigen Aufenthalt versprach. Jetzt wird das System ausgedehnt. Schweden, dicht gefolgt von Dänemark, kündigte an, dass es seine zuvor offenen Grenzen schließen werde, um die Flut von Migranten, die durch Deutschland in die nordischen Länder kommen, einzudämmen. Jetzt hat der Innenminister des Landes angekündigt, dass er bis zu 80.000 Asylanträge ablehnen und die Deportation mit Charterflugzeugen beginnen könnte.

Flüchtlinge für russische Propaganda verwendet

Neben der Neuansiedlung der größten Zahl von Flüchtlingen in einem europäischen Land, nachdem Kanzlerin Angela Merkel die Tür geöffnet hatte, sah sich Deutschland auch russischen Propagandaangriffen ausgesetzt. Das russische Staatsfernsehen strahlte eine Geschichte aus, in der behauptet wurde, ein 13-jähriges Mädchen in Deutschland mit russischen Wurzeln sei von Einwanderern entführt und anschließend vergewaltigt worden. Deutsche Welle, der deutsche staatliche Rundfunksender, hat die Berichte als unwahr erkannt und die Polizei hat eine solche Situation bestritten.

Griechenland abgeschnitten von Europa

Neue EU-Vorschläge zur Rettung der Schengen-Zone, des grenzenlosen Reisegebiets auf dem Kontinent, beinhalteten die Streichung Griechenlands. Von der Europäischen Kommission am Montag diskutiert, würden die Pläne Migranten in Griechenland aufspalten, und Beamte forderten das Land auf, Lager für bis zu 300.000 Menschen zu bauen. Beamte machten Griechenland dafür verantwortlich, dass es seine Seegrenze, an der viele Migranten aus der Türkei ankommen, nicht kontrollieren kann. Griechenlands Minister für öffentliche Ordnung sagte, das Land dürfe nicht beschuldigt werden. "Es ist sehr schwierig, kleine Boote zu stoppen

außer sie zu versenken oder zu erschießen, was gegen unsere europäischen Werte und griechischen Werte ist, und das werden wir nicht tun. "